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Zwei Tage Praxiswissen, Zukunftsfragen und Innovation: Als eines der wichtigsten Events der K&L-Branche wurden die Würzburger Karosserie- und Schadenstage auch dieses Jahr wieder zum Treffpunkt für Karosserie-, Lack- und Schadenmanagement-Betriebe. 

Am 20. und 21. März standen im ausverkauften Vogel Convention Center in Würzburg Zukunftsthemen wie KI und Robotik, Großgussteile im Fahrzeugbau und die Reparatur von Leasingfahrzeugen auf dem Programm. Über 1.400 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich in mehr als 30 praxisnahen Vorträgen und Live-Demos von Experten der Branche inspirieren zu lassen oder im Rahmen der großen Fachausstellung aktuelle Produktneuheiten von über 100 Ausstellern zu entdecken. 

Besonders spannend wurde der Vortrag zum modernen Aluminiumdruckgussverfahren „Gigacasting“: Hier lernten die Teilnehmenden, wie sich Bauteile wie Heck- und Frontunterboden oder Seitenstrukturen in einem Stück fertigen lassen. Das von Tesla geprägte Verfahren ersetzt teilweise über 70 Einzelteile durch ein einziges Gussteil und reduziert damit nicht nur Zeit und Kosten, sondern verbessert auch die damit verbundenen Fügeprozesse sowie den Schweiß- und Montageaufwand. Für Betriebe besonders relevant: Mit der zunehmenden Verbreitung auf dem internationalen Markt ist „Gigacasting“ keine Zukunftsmusik mehr, sondern schon längst in der Praxis angekommen – und gewinnt auch in der Reparaturbranche an Bedeutung. Wer hier auf dem neuesten Stand bleiben möchte, sollte sich schon jetzt auf die neuen Prozesse vorbereiten und sich einen klaren Wettbewerbsvorteil sichern. 
Auch im Bereich KI wurden neue Lösungen vorgestellt: Mit digitalen Assistenzsystemen wie dem Planungstool „aspaara“ oder der autonomen Prüfplattform „MAIA“ sollen die internen Prozesse verbessert und Inspektionslösungen optimiert werden. 

Darüber hinaus wurde die neue Hands-on-Werkstattmeile zum Publikumsmagnet: Zum ersten Mal konnten Besucher im interaktiven Ausstellungsbereich von Werkzeugen über Technik bis hin zu Ausstellungsprodukten die Dinge selbst in die Hand nehmen und fleißig testen, ausprobieren und aktiv werden.

Für Margarita Debos, Axalta Netzwerke Managerin, wird der Besuch in Würzburg jedes Jahr zum Highlight: „Neben spannenden Neuerungen im KI-Bereich gab es diesmal viele hilfreiche Impulse rund um Betriebsoptimierung und Schadensteuerung.“ Besonders für teilnehmende Betriebe sieht sie hier einen Mehrwert: „Hier entstehen Ideen, Kontakte und konkrete Lösungsansätze, die sich im Arbeitsalltag anwenden lassen. Damit werden die Würzburger Karosserie- und Schadenstage zum Pflichttermin für alle, die am Puls der Branche bleiben möchten.“ 

Mit hoher Besucherzahl, intensivem Networking und neuen Perspektiven hat sich die Veranstaltung erneut als Deutschlands größte Plattform der Karosserie- und Lackbranche bewiesen und einmal mehr die Trends und Herausforderungen der Branche ins Zentrum gerückt.