Direkt zum Inhalt

Innerhalb der Karosserie- und Lackierbetriebe treffen unterschiedliche Generationen aufeinander – mit verschiedenen Erwartungen, Werten und Kommunikationsstilen. Für Führungskräfte bedeutet das: Sie müssen alle Mitarbeitenden gleichermaßen mitdenken und den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Wie das in der Praxis gelingt, zeigte jetzt das Seminar „Praktisch Führen im Handwerk – Vom Mitarbeiter zur Führungskraft“ Ende August in Grimma. Neun Teilnehmende aus verschiedenen Betrieben tauschten sich zwei Tage lang über konkrete Führungssituationen aus und entwickelten gemeinsam neue Lösungen für den Werkstattalltag. 

Gute Führung beginnt mit guter Kommunikation

„Gute Führung steht und fällt mit der Kommunikation“, erklärt Seminarleiterin Cornelia Beckmann, die bereits seit 25 Jahren Betriebe im Bereich Führung, Kommunikation und Teamentwicklung trainiert und coacht. „Betriebsinhaber müssen nicht alles allein stemmen, sondern können gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden die passenden Lösungen für den eigenen Betrieb finden.“ Dazu müssen Führungskräfte zunächst einmal verstehen, wie die verschiedenen Generationen denken und was sie brauchen. Denn während erfahrenere Mitarbeitende häufig mit weniger Rückmeldung auskommen, wünschen sich jüngere Beschäftigte oft einen regelmäßigen und direkten Austausch.

Das eigene Verhalten reflektieren 

Im Seminar stand deshalb die Frage im Mittelpunkt: Wie kann das eigene Führungsverhalten an unterschiedliche Mitarbeiter und Situationen angepasst werden? Mithilfe konkreter Praxisbeispiele und Gruppenarbeiten reflektierten die Teilnehmer die acht wichtigsten Führungsinstrumente, von klaren Aufgaben und Zielvorgaben über Delegation und Kontrolle bis hin zu Feedback, Förderung und Motivation. Für Cornelia Beckmann steht fest: „Auch wenn die Teilnehmer diese Aufgaben bereits tagtäglich ausführen, müssen sie diese immer wieder mit Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Generationen neu denken und anders angehen.“ Dabei wurde deutlich: Führung funktioniert besonders dann, wenn im Alltag nicht nur Probleme benannt, sondern gemeinsame Lösungen entwickelt werden. 

Austausch bringt neue Perspektiven

Im Seminar lieferte besonders der Austausch untereinander wertvolle Impulse. Die Teilnehmenden identifizierten mögliche Führungsfehler und diskutierten in gemischten Gruppen den Umgang mit Fehlzeiten oder die Vorbereitung auf Mitarbeiterjahresgespräche. „Der gemeinsame Austausch wird zum Motivationsschub für Betriebe“, so Beckmann. „Die Teilnehmer lernen voneinander, teilen eigene Erfahrungen und nehmen dadurch auch neue Ideen für den eigenen Betrieb mit.“ 

Förderung ernst nehmen 

So wird auch die Förderung der eigenen Mitarbeiter zum zentralen Führungsinstrument: Seminare und Schulungen können dabei helfen, Kompetenzen im Team weiterzuentwickeln und gemeinsam besser zu werden. Durch das breite Seminarangebot der Axalta Netzwerke können Betriebe individuelle Optimierungspotentiale identifizieren und genau da ansetzen, wo noch Nachholbedarf besteht. Hier gibt es alle Seminare im Überblick. 

Sie möchten Ihre Führungsqualitäten ebenfalls weiterentwickeln? Am 5. und 6. November findet das Seminar in Süddeutschland statt: Jetzt anmelden und einen Platz im Seminar sichern.


tags: